Influenzanet is a system to monitor the activity of influenza-like-illness (ILI) with the aid of volunteers via the internet
Wie alle Viruserkrankungen ist die Influenza nicht mehr aufzuhalten, wenn Sie sich erst einmal infiziert haben. Sie können lediglich die Grippe-Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) lindern, z.B. indem Sie ein fiebersenkendes Schmerzmittel einnehmen.
Wenn ein schwerer Verlauf der Erkrankung zu befürchten ist (z.B. bei Risiko-Patienten), kann auch die Einnahme antiviraler Medikamente (wie Relenza oder Tamiflu) sinnvoll sein. Diese Medikamente hemmen die Vermehrung der Influenza-Viren, lindern die Grippe-Symptome und können die Krankheitsdauer um einen bis zweieinhalb Tage reduzieren - vorausgesetzt die Behandlung wird innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome begonnen.
Der Einsatz antiviraler Medikamente ist allerdings nicht unproblematisch. Denn mit der Zahl der Menschen, die diese Medikamente einnehmen, steigt auch das Risiko, dass die Influenza-Viren dagegen resistent werden. Dann sind die einzigen Waffen, die wir gegen die Influenza haben, vielleicht schon wirkungslos, wenn wir sie dringend bräuchten.
Grippe-Patienten, bei denen keine schwerwiegenden Komplikationen zu erwarten sind, sollten daher auf die Einnahme antiviraler Medikamente verzichten. Stattdessen empfiehlt es sich, drei bis fünf Tage das Bett zu hüten und sich richtig auszukurieren. Um keinen Rückfall zu erleiden und um andere vor Ansteckung zu schützen, sollten an Grippe Erkrankte mindestens zwei Wochen nicht zur Arbeit oder zur Schule gehen und auch alle sonstigen Termine absagen.